Freitag, 19. Dezember 2014

Anteilstausch läuft: Verträge zwischen Klinikum Friedrichshafen GmbH und den Waldburg-Zeil Kliniken auch notariell beurkundet

Friedrichshafen (kf) Am Freitagnachmittag setzte Notar Bernhard Leins seine Unterschrift unter die Verträge und damit ist der Deal zwischen dem privatem Klinikträger und dem Krankenhaus der öffentlichen Hand offiziell besiegelt.
Am Freitag vor Weihnachten waren die Verträge zwischen der Klinikum Friedrichshafen GmbH und den Waldburg-Zeil Kliniken unterschriftsreif (von links): Notar Bernhard Leins, Clifford Asbahr (Stadt Friedrichshafen), Geschäftsführer Johannes Weindel (Klinikums Friedrichshafen GmbH) und Geschäftsführer Ellio Schneider (Waldburg-Zeil Kliniken). Bild: Klinikum Friedrichshafen

Ganz unter Dach und Fach ist das angestrebte Zusammenwachsen jetzt aber noch nicht: Erst müssen die so genannten „aufschiebenden Bedingungen“ erfüllt werden. Müssen also die Zustimmung der Kommunalen Aufsichtsbehörde und die verbindliche Auskunft des Finanzamtes vorliegen, erst dann kann auch der letzte Vertrag unterschrieben werden, „damit wir in Tettnang auch operativ tätig werden können“, unterstrich Johannes Weindel, Geschäftsführer der Klinikum Friedrichshafen GmbH, nach dem Termin beim Notar.

Fahrplan für Übernahme

Es wird noch einige Wochen dauern, bis das Klinikum Friedrichshafen in Tettnang die Verantwortung übernimmt: „Das wird Ende Januar, spätestens aber im Februar sein“, konkretisiert Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken, den Fahrplan im Anschluss an den Notartermin.   

Positives Votum in allen Gremien

Seit dem grünen Licht des Bundeskartellamts für die geplante Fusion vor fünf Wochen passierte der Deal die verschieden Gremien nicht nur im Eiltempo sondern ausnahmslos mit positivem Votum: Der Aufsichtsrat des Klinikums, der Finanzausschuss und der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen sowie der Kreistag des Bodenseekreises  begrüßten das Projekt.

Breite Unterstützung

Unterstützung für den regionale Klinikverbund gab es aber nicht nur in der Region: Das Regierungspräsidium Tübingen, das Sozialministerium in Stuttgart und sogar die Landesregierung gratulierten zum Ergebnis. Nach Kräften unterstützt wurde das Bemühen auch vom CDU-Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen. Der Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion für die stationäre und teilstationäre medizinische Versorgung kennt die Krankenhauslandschaft in seinem Wahlkreis aus dem ff und fordert seit langem „Kleinere Krankenhäuser müssen sich spezialisieren und mit größeren kooperieren“ und macht dies am Beispiel der beiden Kliniken in Tettnang und Friedrichshafen fest.

 

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