Montag, 24. März 2014

Junges Blut gesucht - Klinikum Friedrichshafen suchte auf der IBO Darsteller für einen Werbespot

FRIEDRICHSHAFEN (kf) "Junges Blut gesucht" hieß es am Samstag am Stand des Klinikums Friedrichshafen auf der Messe IBO in Friedrichshafen. Angesprochen waren junge Leute, die sich am Casting für einen Werbespot beteiligen wollten. Der kurze Film soll Lust auf eine Ausbildung in einem Pflegeberuf machen.
Pflegeberufe im Fokus: Beim Casting des Klinikus Friedrichshafen für den Werbefilm "Junges Blut gesucht" geht es darum, möglichst natürlich zu sein.
Casting auf der IBO für den Werbespot des Klinikums (von rechts): Anett Auerswald und Elke Ruther von der Werbeagentur fünfachteins unterstützen Regisseur Oliver Helms.

Man muss weder gut aussehen noch Modelmaße haben. Im Gegenteil, beim Casting des Klinikums Friedrichshafen für einen Werbespot ging es um ganz normale junge Leute von nebenan. Eben um solche, die sich für eine Berufsausbildung in der Pflege entscheiden. "Mit diesem Film wollen wir in erster Linie auf Pflegeberufe aufmerksam machen und Neugierde wecken", sagt Christoph Ley, Praxislehrer am Klinikum Friedrichshafen.

Fünf kommen in die engere Auswahl

Möglichst natürlich eine kleine Szene zu spielen verlangte Regisseur Oliver Helms, Inhaber der Design-Agentur 'etikette' aus Ravensburg, von den jungen Leuten beim Casting. Außerdem interessierte ihn die unterschiedliche Mimik von glücklich über aufgeregt und stolz bis wütend. Elke Ruther und Anett Auerswald von der Werbeagentur 'fünfachteins' unterstützten ihn und erklärten den jungen Frauen und Männern, was vor der Kamera zu tun ist. Fünf von ihnen kommen auf jeden Fall in die engere Auswahl und haben die Chance, Hauptdarsteller im Werbefilm des Klinikums Friedrichshafen zu werden. "Eine Favoritin haben wir bereits", verriet Anett Auerswald nach einer Stunde.

Berufsausbildung in der Pflege?

Theresa Büchele (15) aus Eriskirch könnte sich eine Berufsausbildung in der Pflege durchaus vorstellen. "In zwei Wochen mache ich ein Praktikum in der Altenpflege und bin mal gespannt", erzählt sie zwischen zwei Aufnahmen. Auch Myriam Kenzler (19) aus dem Deggenhausertal hat sich bereits mit Pflegeberufen beschäftigt. "Ich bin auf einem sozialpädagogischen Gymnasium und könnte mir diese Arbeit gut vorstellen", verrät sie. Für Sven Bentele (21), ausgelernter Industriemechaniker, steht dagegen der Spaß am Casting im Vordergrund. "Es war eine ganz spontane Entscheidung, hier mitzumachen."

In der Pflege ist kein Tag wie der andere

Bei Christoph Ley konnten sich die Messebesucher über Pflegeberufe informieren. "In diesen Berufen kein Tag wie der andere", erzählte er."Es ist immer wieder spannend und die Tätigkeiten gehen weit über Essen geben, Fieber messen und Patienten waschen hinaus." Ganz besonders schätzt er an seinem Beruf die Nähe zu den Menschen. "Dabei lernt man auch viel über sich selbst." Interessant sei das interdisziplinäre Arbeiten, zum Beispiel mit Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Häufig gefürchtet werde der notwendige Schichtdienst im Krankenhaus. Aber der bringe durchaus auch Vorteile mit sich. "Man hat zum Beispiel die Möglichkeit, dann etwas zu unternehmen, wenn andere arbeiten", so Leys Erfahrung.

Das Klinikum Friedrichshafen bietet eine breite Palette an Ausbildungsberufen an.

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