Freitag, 13. September 2013

Klinikum Friedrichshafen begrüßt neuen katholischen Seelsorger

Friedrichshafen (kf) In einem öffentlichen Krankenhaus ist es eher ungewöhnlich, Seelsorge in den Tagesablauf zu einfließen zu lassen oder in das Ethikkomitee zu integrieren, als in einem konfessionellen Krankenhaus. Aber im „Klinikum Friedrichshafen ist die Seelsorge selbstverständlich und integraler Bestandteil unserer Fürsorge für den Patienten“, führte Klinikums-Geschäftsführer Johannes Weindel zu Beginn der Begrüßungsfeier für den neuen katholischen Krankenhausseelsorger, Diakon Dr. Thomas Borne, aus. Zu dieser waren leitende Mitarbeiter des Klinikums, Pfarrer aus Friedrichshafen und der Umgebung, die evangelische Krankenhaus-Seelsorgerin Susanne Vetter und aber auch Mitglieder der Seelsorgeeinheiten St. Magnus Fischbach sowie St. Peter und Paul Friedrichshafen-Schnetzenhausen gekommen.
Pfarrer Dieter Kramer (links) und Klinikum-Geschäftsführer Johannes Weindel (rechts) begrüßten freuen sich, dass Diakon Dr. Thomas Borne als neuer katholischer Krankenhaus-Seelsorger jetzt seine Arbeit aufnimmt.


„Diakone von heute stillen den Hunger der Seele“

„Für uns ist diese Feier ein sehr freudiges Ereignis, denn wir wissen, dass es weitergeht“, so Johannes Weindel. Nach dem Diakon Ulrich Föhr seine Arbeit im Klinikum beendet hatte, erklärte sich der mittlerweile 74-jährige Diakon Wolfgang Knüfer bereit, die Vakanz zu überbrücken. Für sein großes Engagement in den vergangenen sieben Monaten wurde ihm von allen Seiten gedankt.

Einige Bewerber habe es für die ausgeschriebene Stelle gegeben, berichtete Pfarrer Dieter Kramer. Die Wahl fiel auf Diakon Dr. Thomas Borne, der kein Mediziner, aber als Physiker ein Naturwissenschaftler ist und nach der Promotion auf „einem ganz anderen Gleis landete“. „Diakone von heute stillen den Hunger der Seele“, umriss Pfarrer Kramer die Aufgaben eines Krankenhaus-Seelsorgers.

Für den 49-jährigen Diakon Borne ist Friedrichshafen die erste Stelle als Krankenhaus-Seelsorger und sein erster Gottesdienst in der Krankenhaus-Kapelle liegt auch schon hinter ihm. „Ich habe ein gutes Startgefühl, weil Diakon Knüfer und meine anderen Vorgänger einen guten Boden bereitet haben“, wandte er sich an die Anwesenden. Die lauschten natürlich auch gespannt seiner kurzen biografischen Ausführungen: geboren im südlichen Niedersachsen, studiert und promoviert in Tübingen, verheiratet, Vater von drei (fast) erwachsenen Kindern, ausgebildeter Heilerziehungspfleger und 2001 zum Diakon geweiht.

Seelsorge im Klinikum Friedrichshafen.

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