Samstag, 2. Juli 2011

Klinikum Friedrichshafen führt Patienten-Identifikationsarmbänder ein

Verwechslung ausgeschlossen – Sicherheit geht vor
Das flexible Kunststoffarmband ist auch für die empfindliche oder allergisch reagierende Haut geeignet und kann nach der Entlassung einfach vom Handgelenk entfernt werden.

Die Testphase war ein voller Erfolg: Ab dem 1. Juli 2011 wird jedem stationären Patienten des Klinikums Friedrichshafen, es sei denn er legt Widerspruch ein, ein so genanntes Identifikationsband am Handgelenk fixiert. Auf diesem sind sein Name, Vorname und Geburtstag vermerkt, was zur eindeutigen Identifizierung des Patienten und Behandlungssicherheit im manchmal hektischen Krankenhausalltag beiträgt.

„Verwechslung ausgeschlossen“ – durch den Einsatz der Identifikationsarmbänder können die Risiken für Verwechslungen und deren Folgen minimiert werden. Die Patienten des Klinikums Friedrichshafen erhalten dieses Identifikationsband direkt bei der stationären Aufnahme.

„Mit den Identifikationsbänder reagieren wir nicht auf Vorfälle, sondern wir agieren zur Sicherheit unserer Patienten“, so Prof. Dr. Kaare Tesdal, Ärztlicher Direktor des Klinikums. Oberarzt Dr. Mats Wikström aus dem Institut für Radiologie und Nuklearmedizin, das von Chefarzt Prof. Dr. Tesdal geleitet wird, hatte die Idee zu diesem innovativen Schritt: Auch beim Röntgen ist ein, wenn auch nur minimales Verwechslungsrisiko da, wird vielleicht das Bein eines Patienten durchleuchtet, der aber an der Schulter operiert werden soll und zufällig den gleichen Familiennamen trägt wie der Bein-Patient. Vor allem aber auch bei Menschen mit Orientierungsschwierigkeiten und denen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, ist die Nutzung des Armbandes sinnvoll.

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