Mittwoch, 10. April 2013

Klinikum Friedrichshafen nimmt sieben weitere Zimmer auf der Komfort-plus-Station in Betrieb

Friedrichshafen (kf) Als im Juli 2008 die Komfort-plus-Station des Klinikums Friedrichshafen in Betrieb genommen wurde, ahnte niemand, dass das dort angebotene Mehr an Komfort und Service so gut ankommt, dass bald schon Warteliste geführt werden mussten. Immer gab es privat- oder zusatzversicherte Patienten, die im Zentrum für Innere Medizin (ZIM) oder im Zentrum für Operative Medizin (ZOM), in der Urologie oder der Gynäkologie stationär behandelt wurden, lieber in einem Zimmer in der der dritten Etage des Hauses liegen wollten.
Evelin Schneider (stellvertretende Pflegedirektorin), Markus Brinkmann (Bauabteilung), Zentrumsleitung Edith Weber (Komfort-plus-Station) und Klinikums-Geschäftsführer Johannes Weindel nehmen eines der neuen Zimmer in Augenschein.

"Diese Räume geben ihrer Aufgabe die Hülle"

Bis es jedoch soweit war, dass Klinikums-Geschäftsführer Johannes Weindel jetzt die neuen Komfort-Zimmer einweihen konnte, waren intensive Planungen und ein langer Prozess mit vielen Entscheidungen nötig. Schließlich liegt die neue Pflegegruppe 35 direkt über der Intensivstation und unmittelbar über dem OP-Bereich. Um mehr Platz und mehr Komfort zu schaffen, waren also nicht nur Architekten (Hildebrand + Schwarz) und Handwerker gefragt, sondern auch ein Sicherheitsingenieur, die Bauabteilung des Klinikums (Reinhard Miller, Markus Brinkmann) und Edith Weber, die die Komfort-plus-Station von der ersten Minuten an pflegerisch leitet. "Wir haben noch nicht alles fertig, aber alles für den kompletten Ausbau vorbereitet", erklärte Johannes Weindel bei einem kleinen Empfang im Klinikum.

Schon jetzt können sich die Patienten über sieben weitere Ein- beziehungsweise Zwei-Bett-Zimmer freuen, die einen ebenso hohen Komfortstandard haben wie die anderen Zimmer auf der Station. Und wie beim Häuslebau, wo man das Dachgeschoss zwar baut, aber noch nicht gleich ausbaut, hat auch das Klinikum bereits die Hülle für weitere sechs komfortable Patientenzimmer fertiggestellt. Wann der finale Ausbau erfolgt, steht noch nicht ganz fest. Lange, so Weindel, wird es aber nicht mehr dauern.

Bei aller Freude über die modernen Zimmer mit kompletten und barrierefreien Bädern machte der Klinikums-Geschäftsführer klar, dass das "was Ärzte und Pflegekräfte hier leisten und wie sie die Station mit Leben füllen, viel wichtiger ist". Das Engagement der Mitarbeiter für die Patienten sei das Wichtigste und Weindel unterstrich dies mit den Worten "diese Räume geben ihrer Aufgabe die Hülle".

Die derzeit 13 zusätzlichen Betten in der PG 35  bringen nicht nur mehr Platz auf der Komfort-plus-Station, die entlasten auch das restliche Haus. "Das brauchen wir unbedingt, denn Jahr für Jahr steigt die Belegung", so Weindel.

Weitere Informationen zu Komfort-plus.

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