Donnerstag, 12. Juni 2014

Neubeginn für die Anästhesie

Friedrichshafen (kf) Dr. Dietmar Craß als Zentrumsdirektor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie in Friedrichshafen und Weingarten begrüßt.
Ein Teamplayer an der Spitze der neuen Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Klinikum Friedrichshafen und mit viel Vorschusslorbeeren von Geschäftsführer Johannes Weindel begrüßt: Dr. Dietmar Craß (links).

Ein weiterer Schritt hin zum regionalen Krankenhausverbund: Dr. Dietmar Craß ist seit Anfang Juni 2014 Chefarzt der neuen Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Klinikum Friedrichshafen. Zugleich trägt er als Zentrumsdirektor auch Verantwortung für die Anästhesie am Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten und weiterhin in  der Klinik Tettnang.

Vor diesem Hintergrund bedeutet die Neuaufstellung des einstigen Instituts für Anästhesie und Schmerztherapie auch eine weitere Vernetzung innerhalb des Gesundheitswesens im Raum Bodensee-Oberschwaben.

Die Patienten befinden sich in den besten Händen

Dementsprechend sprach Klinikum-Geschäftsführer Johannes Weindel von einem "ganz besonderen Tag" für die Klinikum Friedrichshafen GmbH und von einem "Neubeginn für die Anästhesie" in den verschiedenen Häusern. So werde unter der einheitlichen Leitung von Dr. Dietmar Craß künftig an drei Standorten in der Region die anästhesiologische Versorgung sichergestellt werden. "Die Patienten befinden sich in besten Händen", ist sich Weindel sicher. So habe sich Craß in einem harten Auswahlverfahren unter insgesamt 36 Kandidaten durchgesetzt und dabei neben seinen medizinischen Fähigkeiten auch mit "einem hohen Maß an sozialer Kompetenz und Intelligenz" überzeugt. "Und das ist es wohl, was ein guter Arzt zum Heilen braucht", so Weindel.

"Eine beachtliche Karriere" habe Dr. Dietmar Craß vorzuweisen – vom Zivildienstleistenden am Krankenhaus in seiner Geburtsstadt Singen am Hohentwiel bis hin zum renommierten und berufserfahrenen Spezialisten, der sich sowohl auf dem Feld der Medizin, als auch durch verschiedene betriebswirtschaftliche Publikationen einen guten Ruf erarbeitet habe. Nach dem Medizinstudium in Freiburg führte ihn sein beruflicher Weg über Ludwigsburg und Augsburg schließlich in die Klinik Tettnang, wo er auch weiterhin tätig sein wird.

Therapie mit Augenmaß

"Anästhesie ist ein demütiges Fach", betonte Dr. Dietmar Craß bei seiner Amtseinführung und verwies auf die große Verantwortung seiner Disziplin, "mit dem uns anvertrauten Leben umzugehen". Daneben liege ihm auch die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Schmerztherapie sowie der "hier im Haus sehr gut aufgestellten" Intensiv- und Notfallmedizin am Herzen. Dabei gehe es immer darum, das Interesse des Patienten im Blick zu haben. "Therapie mit Augenmaß" sei hier das Stichwort. Seine künftigen Mitarbeiter schwor er auf eine gute Zusammenarbeit ein, denn „ein Chef ohne Team ist nichts.“ Nur im Miteinander – und zwar „von der Reinigungskraft bis hin zum Chefarzt“ – könne man als Krankenhaus erfolgreich sein. Auch für Craß sind Zusammenschlüsse und Verbundlösungen in der heutigen Zeit "mehr als folgerichtig".

Zum Start in sein neues, mit vielen Herausforderungen verbundenes Amt überreichte ihm Johannes Weindel dann noch drei symbolträchtige Geschenke: einen Lachsack für die gute Stimmung, einen Taktstock für den richtigen Führungsrhythmus und ein multifunktionales "Teamleader"-Trikot.

 

Zur Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Klinikum Friedrichshafen.

 

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