Montag, 1. August 2011

Sektion Plastische und Ästhetische Chirurgie seit 1. August am Klinikum Friedrichshafen

Rekonstruktive Chirurgie neuer Schwerpunkt im Klinikum
Dr. med. Michael Ruggaber

Mit der „Sektion Plastische und Ästhetische Chirurgie“, die zur Chirurgischen Klinik II gehört, erweitert das Klinikums Friedrichshafen sein operatives Spektrum um ein weiteres Fachgebiet.

Dr. Michael Ruggaber, geboren und aufgewachsen in Ravensburg, wo er 1990 auch sein Abitur machte, ist  Facharzt für Plastische- und Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie und wird die Sektion leiten.

Die neue Sektion am Klinikum Friedrichshafen kümmert sich schwerpunktmäßig um drei der vier Säulen der Plastischen Chirurgie (Rekonstruktive Chirurgie, Verbrennungsmedizin, Ästhetische Chirurgie). Die vierte Säule- die Handchirurgie – ist bereits als eigenständige Sektion des Klinikums vertreten und wird von Dr. Manfred Kreibich geleitet.

Die Rekonstruktive Chirurgie umfasst die Entfernung von Tumoren an Haut- und Weichteilen genauso, wie der Defektverschluss nach Unfällen oder Hauterkrankungen. Ein Schwerpunkt wird zukünftig der Ausbau der Brustchirurgie mit Brustrekonstruktion nach Brustkrebs in Zusammenarbeit mit dem Brustzentrum Bodensee sein.

Ab August können Patienten mit Verbrennungswunden am Klinikum Friedrichshafen in der neuen Sektion erfolgreich behandelt werden. Selbstverständlich erfolgt dies bei schweren Verletzungsmustern in Kooperation mit den Schwerbrandverletztenzentren in Süddeutschland. Wert wird hierbei auf ein ästhetisch befriedigendes Narbenbild unter Einsatz neuerster Verbandstoffe aus der Verbrennungsmedizin, gelegt.

Die Sektion bietet ebenso das gesamte Spektrum der Ästhetischen Chirurgie an. Es werden von der Fettabsaugung, Beseitigung von Schlupflidern, Korrekturen der weiblichen und männlichen Brust, Eingriffe an der Ohrmuschel bis hin zu Straffungsoperationen am Körperstamm und im Gesicht, verschiedene Operationstechniken angeboten. Natürlich ist auch die Korrektur kleiner Hautfalten durch miniinvasive Verfahren im Programm.

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität Ulm, absolvierte er sein Praktisches Jahr im Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg, promovierte anschließend, war Assistenzarzt in der Abteilung für Plastische- und Handchirurgie bei Prof. Kistler in Ravensburg. Von 2003 bis 2006 war Dr. Ruggaber Assistenzarzt im Marienhospital Stuttgart, Klinik für Handchirurgie, Mikrochirurgie und Rekonstruktive Brustchirurgie unter der Leitung von Prof. Michael Greulich. „Dieses Zentrum für Plastische Chirurgie ist die älteste Abteilung für Plastische Chirurgie in Deutschland und Prof. Greulich ein sehr renommierter Plastischer- und Handchirurg“, so dessen einstiger Schüler und Mitarbeiter, Dr. Ruggaber. Nach der Facharztprüfung „Plastische Chirurgie“, ging er 2007 als Leitender Oberarzt nach Offenbach, an die Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie - Zentrum für Schwerbrandverletzte - unter der Leitung von Prof. Menke. Die Klinik zählt zu den größten Zentren für Schwerbrandverletzte in Deutschland. Hier konnte Dr. Ruggaber seine rekonstruktiven Kenntnisse vervollständigen. 

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