Dienstag, 24. Juli 2012

Von Online-Fragebögen bis Check-Out-Terminals

Friedrichshafen (kf) Studenten der Zeppelin-Universität diskutieren im Klinikum Friedrichshafen über Patientenbefragungen
90 Minuten Zeit blieb den potentiellen ZU-Studenten um eine praktikable Idee zu entwickeln, mit der das Klinikum Umfragen zur Patientenzufriedenheit gestalten könnte.


Zeitfenster: 5 Minuten

In der großen roten Uhr rieselt unablässig der Sand. Nach fünf Minuten signalisiert sie das unerbittliche Aus für die jeweilige Arbeitsgruppe und lässt nicht zu, dass die potentiellen ZU-Studenten all ihre Ideen zum Thema "Patientenbefragung" präsentieren können. Trotzdem genügt die Zeit, um einige interessante Konzepte vorzustellen.

Zum zweiten Mal kooperierten die Zeppelin University Friedrichshafen und das Klinikum Friedrichshafen und überlegten sich eine Fallstudie für das Auswahlverfahren der künftigen ZU-Studenten. Nach knapp 90 Minuten eifrigen Diskussionen, waren sich alle fünf Arbeitsgruppen einig: Die Qualität der medizinischen Versorgung steht für Patienten klar im Vordergrund.

Wichtige Aspekte

Aber auch Service, Infrastruktur und Atmosphäre seien wichtige Aspekte, die ein Krankenhaus zu berücksichtigen habe. Verschiedene Vorstellungen hatten die Arbeitsgruppen aber zu der Frage, wie Patienten dies bewerten sollen. Die Vorschläge reichten vom klassischen Fragebogen auf Papier über persönliche Gespräche bis hin zu multimedialen Vorgehensweisen wie Online-Fragebögen oder sogar "Check-Out-Terminals". Diese könnten bei Entlassung automatisch eine Patientenbefragung durchführen und vielleicht sogar von einer Start-Up-Firma von ZU-Studenten zuerst für das Klinikum Friedrichshafen umgesetzt werden.

Verbesserungsvorschläge werden geprüft

Priv.-Doz. Dr. Detlev Jäger, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, der die Fallstudie in Kooperation mit der ZU vorbereitete, zeigte sich von den Gruppenleistungen beeindruckt und merkte an: "Die Qualität der medizinischen Versorgung ist am wichtigsten, aber auch am schwersten zu bewerten".  

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Geschäftsführer des Klinikums, Jochen Wolf, stellte Priv.-Doz. Dr. Jäger den 35 jungen Leuten, die gerne an der ZU studieren wollen, das Klinikum Friedrichshafen vor und beide gaben einen kurzen Einblick in das deutsche Gesundheitswesen. Jochen Wolf dankte den Teilnehmern für die innovativen und einiges versprechende Verbesserungsvorschläge, die das Klinikum in jedem Fall nochmals genauer analysieren werde.

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