Friedrichshafen (kf) im Kapellenflur des Klinikums, der seit vielen Jahren als Ausstellungsraum für bekannte und weniger bekannte regionale Künstler genutzt wird, sind seit wenigen Tagen und bis Ende November ganz besondere Exponate zu sehen: Anlässlich des fünften Geburtstags des Mutter-Kind-Zentrums werden hier ausschließlich Arbeiten von Patienten der Klinik für Kinder und Jugendliche gezeigt.

Entstanden sind alle Exponate im „Spielkreativzimmer“, das von Erzieherin Sybille Dürr an den Wochentagen vormittags betreut wird. Geöffnet ist das Spielkreativzimmer auf der Pflegegruppe 9  an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr – so wie das Klinikum überhaupt. Das Kreativ-Material ist aber nur vormittags greif- und einsetzbar und wird dann augenscheinlich sehr aktiv genutzt.

Liebevoll gestaltete "Inchys"

Gleich am Anfang des Kapellenflurs fallen die kleinen quadratischen Leinwände mit den vielen bunten Blickfängern auf und ziehen die Besucher magisch an: Auf jeder Leinwand kleben bis zu 108 farbenfrohe, individuell und liebevoll gestaltete „Inchys“ (abgeleitet vom englischen Maß). „Die sind unverkäuflich“, sagt Sybille Dürr und erklärt, „die Inchys sind Erinnerungsstücke unserer Kinder“. Immer dann, wenn einstige Patienten wieder einmal auf die Station kommen – entweder als Besucher oder als Patienten – haben sie die größte Freude daran, ihr „Inchy“ wiederzuentdecken. Deshalb sind die ausgestellten „Inchys“ auch unverkäuflich.

„Alle Kinder sind kreativ“

Sybille Dürr ist seit Anfang 2012 Chefin im „Spielkreativzimmer“ der PG 9 und dass dort Kinder und Jugendliche zwischen null und 18 Jahren betreut werden, sieht man auch an den nun ausgestellten Arbeiten und den verschiedenen Schwierigkeitsgraden. „Alle Kinder sind kreativ“, weiß Sybille Dürr nach fast fünf Jahren im Klinikum und fügt lächelnd an „wenn sie erst einmal da sind und loslegen, sogar die Jungs“.

Beim Aufhängen der Arbeiten im Kapellenflur des Klinikums bekam Sybille Dürr (von rechts) Unterstützung von ihrer Tochter Maika sowie den beiden FSJ-lern Anna Lehr und Tim Brehmer. Bild: Klinikum

Beim Aufhängen der Arbeiten im Kapellenflur des Klinikums bekam Sybille Dürr (von rechts) Unterstützung von ihrer Tochter Maika sowie den beiden FSJ-lern Anna Lehr und Tim Brehmer. Bild: Klinikum

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