„Brustzentrum Bodensee“-Standort Friedrichshafen erhält sehr gute Noten bei bundesweiter externer Qualitätssicherung

Friedrichshafen (MCB) An das interdisziplinäre und von den Fachgesellschaften zertifizierte „Brustzentrum Bodensee“ wandten sich im Jahr 2016 knapp 200 Patienten, die die Diagnose „Brustkrebs“ erstmalig erfahren haben.

Das geht aus dem Ergebnisbericht des WBC (Westdeutsches Brust-Centrum) hervor. Ebenso, dass sich 130 Patienten im vergangenen Jahr an den Brustzentrum-Bodensee-Standort in Friedrichshafen wandten, der im Bericht gesondert betrachtet und in allen erhobenen Kriterien überdurchschnittlich gut abschneidet.

Überdurchschnittlich gut

Nahezu bei allen Indikatoren liegt das Brustzentrum, das von Chefarzt Dr. Hans-Walter Vollert geleitet wird und Teil der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Klinikums Friedrichshafen ist, im oberen Bereich oder gar über dem Durchschnitt aller beteiligten rund 130 Kliniken deutschlandweit. Brustkrebs gehört aufgrund von über 70.000 betroffenen Patienten pro Jahr zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau, aber auch Männer sind betroffen.

Positive Rückmeldungen der Patienten

Besonders wichtig sind natürlich auch die Rückmeldungen der Patienten des Brustzentrums-Standortes.67 Prozent der Patienten füllten den Fragebogen aus und davon würden sich 98 Prozent wieder an dieses Zentrum wenden und dessen Ärzte, Therapeuten und das gesamte Netzwerk an Angehörige und Freunde weiterempfehlen. Besonders hervorgehoben werden in der Studie unter anderem die angebotene und schonende Antihormontherapie und Strahlentherapie auf dem Gelände des „Medizin Campus Bodensee“ in Friedrichshafen durch die Praxis für Strahlentherapie.

Brustzentrum gehört zu den besten Kliniken

Seit der Geburtsstunde des Brustzentrums Bodensee im Jahr 2006 kooperieren das Klinikum Konstanz und das Klinikum Friedrichshafen. Bei den 23 vom WBC erhobenen Qualitätskriterien gehört das Brustzentrum in Friedrichshafen Deutschlandweit zu den besten Kliniken, liegt weit über dem Durchschnitt und erreicht in vielen Kriterien annähernd 100 Prozent. Wie eben auch beim Feedback der Patientinnen, die vor allem die persönliche Kommunikation mit Ärzten und Pflegekräften schätzen, aber auch das individuelle Eingehen auf jede Frage und persönliche Situation.

Maßgeschneiderter Therapieempfehlung

Das ist besonders erfreulich, denn im Laufe der Jahre hat sich laut Chefarzt Dr. Hans-Walter Vollert doch einiges verändert: Die Patienten haben nicht mehr so viel Kontakt zu den verschiedenen Spezialisten wie früher, denn Gynäkologen, Pathologen, Hämatoonkologen, Strahlentherapeuten und Psychoonkologen stimmen die für jeden Patienten maßgeschneiderter Therapieempfehlung in der regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenz ab und das Ergebnis der Konferenz wird dann vom Chefarzt oder einem Oberarzt mit dem Patienten besprochen.

Starkes Brustkrebs-Netzwerk

Das Brustkrebs-Netzwerk geht weit über das interdisziplinäre und multiprofessionelle Team im Klinikum, zu dem auch die „Breast care nurse“ und die „Onko-Schwester“ (speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen der Krankenpflege) aber auch Physiotherapeuten gehören,  hinaus. So hat es mit der Selbsthilfegruppen „Frauen nach Krebs“ einen starken und verlässlichen Partner an seiner Seite.  

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