Endlich Schluss mit Sodbrennen

Friedrichshafen (MCB) – „Endlich habe ich wieder Lebensqualität!“ Mit diesen Worten fasst Angelika Huyer aus Markdorf ihre Gefühle nach der erfolgreichen Operation im Klinikum Friedrichshafen zusammen.

Jahrelang litt die Büroangestellte unter Sodbrennen. Jetzt liegt ein sogenanntes LINX-Band als flexibler Ring um den unteren Teil ihrer  Speiseröhre und verhindert das Aufsteigen der Magensäure.

Reflux: Saurer Magensaft fließt in die Speiseröhre zurück

Wenn der untere Speiseröhrenschließmuskel den Magen nicht mehr vollständig verschließt, kann saurer Magensaft in die Speiseröhre zurückfließen. Angelika Huyer hatte zusätzlich noch einen Bruch im Zwerchfell, was den Reflux (lateinisch für Rückfluss) zusätzlich verstärkte.

„Das Sodbrennen wurde immer schlimmer"

„Das Sodbrennen wurde immer schlimmer. Die Medikamente haben kaum gewirkt“, erinnert sie sich an die Zeit vor der Operation. Untersuchungen zeigten, dass die Patientin bereits Gewebeveränderungen in der Speiseröhre hatte. „Da bekam ich es mit der Angst zu tun, zumal in meiner Familie häufig Krebs vorkommt“, schildert die 62-Jährige.

Möglicher Ausweg: LINX-Band

Im Gespräch mit ihrem Hausarzt Dr. Burkhard Hole in Markdorf kam die Rede auf das LINX-Band – ein Ring aus einer Reihe von Titan-Kugeln mit magnetischem Kern, der den zu schwachen Schließmuskel am Mageneingang verstärkt. Er empfahl Angelika Huyer das Klinikum Friedrichshafen, konkret verwies er sie auf Dr. Thorsten Lehmann, Zentrumsleiter und Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Friedrichshafen.

Ausführliches Vorgespräch

„Im Vorgespräch hat er mir alles so gut und ausführlich erklärt, dass ich sofort Vertrauen hatte“, berichtet die Patientin. Sie erfuhr, dass die Magnete den flexiblen Ring im Normalfall geschlossen halten und so den Reflux verhindern. Andererseits sind die Titan-Kugeln aber so beweglich, dass sich der Ring beim Schlucken kurzzeitig öffnet, damit die Nahrung in den Magen gelangt.

Bereits am Tag nach der OP wieder gegessen

Der OP-Termin war am 22. August. „Ich kam morgens ins Klinikum und alle haben sich sehr nett um mich gekümmert“, erinnert sie sich. Fünf kleine Schnitte über den Bauch verteilt waren für den minimal-invasiven Eingriff notwendig. „Ich hatte nach der Operation keinerlei Schmerzen und habe bereits am nächsten Tag zum Frühstück Müsli gegessen und Kaffee getrunken.“ Lernen musste Angelika Huyer allerdings, ab sofort kleinere Portionen zu sich zu nehmen und länger zu kauen. Logopädin Agathe Högner habe ihr Schluckübungen gezeigt, um die Zungenmuskulatur zu trainieren. „Auch das war sehr hilfreich.“

Kein Sodbrennen mehr

Das wichtigste ist aber, dass die Patientin seit der Operation nie wieder unter Sodbrennen litt. „Ich habe meine Lebensqualität wieder, kann wieder mit meinen Freunden feiern und saure Gurken essen, wenn mir danach ist“, freut sie sich. Das LINX-Band kann sie nur empfehlen.

Empfehlung für Klinikum Friedrichshafen

Dasselbe gilt für den Aufenthalt im Klinikum Friedrichshafen. Hier bekam Angelika Huyer bereits 2015 ein neues Kniegelenk. „Bei beiden Aufenthalten habe ich erlebt, wie gut die Ärzte und das gesamte Klinikpersonal auf die Patienten eingehen.“ Sehr wichtig war für sie, dass die Ärzte bei beiden Operationen verstanden hätten, ihr die Angst vor dem Eingriff zu nehmen.

Endlich frei von Sodbrennen: Angelika Huyer aus Markdorf berichtet nach ihrer Operation im Klinikum Friedrichshafen von deutlich mehr Lebensqualität durch das LINX-Band. Bild: MCB

Endlich frei von Sodbrennen: Angelika Huyer aus Markdorf berichtet nach ihrer Operation im Klinikum Friedrichshafen von deutlich mehr Lebensqualität durch das LINX-Band.

Bild: MCB

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