Leckere Schokosahnetorte fürs Mukiz

Friedrichshafen (kf) Natürlich stahl das große kuschlige Mukiz-Känguru allen anderen die Schau: Auch beim fünften Geburtstag des Mutter-Kind-Zentrums (Mukiz) am Klinikum Friedrichshafen, bei dem es dieser Tage für die Mitarbeiter nicht nur eine große Geburtstagstorte, sondern auch viele lobende Worte gab.

Ein Blick zurück: Im Dezember 2008 erfolgte der Spatenstich für das neue Mutter-Kind-Zentrum, das dann am 5. November 2010 offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Die Konzeption des Mukiz war und ist einmalig in der Region. Die ganzheitliche, umfassende und familiengerechte Versorgung, Betreuung, Beratung und  Behandlung im besten Sinne für Eltern und werdende Eltern sucht Ihresgleichen.

Breites Angebot an Schwangere, Kinder und Jugendliche

Gemeinsam und interdisziplinär - mit niedergelassenen Ärzten, angestellten stationär tätigen Ärzten, examinierten Kinderkrankenschwestern, Hebammen und examiniertem Pflegpersonal - richtet sich das Angebot an schwangere Frauen, Risikoschwangere, Frühgeborene (Level II), gesunde und kranke Säuglinge, kranke Kinder und Jugendliche, psychosomatisch erkrankte Kinder (die hier auch beschult werden) und Paare mit Kinderwunsch.

Erstes Kind im Mukiz: Raphael Bastiano DeBacco 

Am 13. November 2010 kam Raphael Bastiano DeBacco im Mukiz als erstes Baby auf die Welt. Seither sind hier 4878 Kinder geboren, im vergangenen Jahr zum ersten Mal auch Drillinge und erstmals über 1000 innerhalb eines Jahres.

Angebot für Eltern in Not: die Babyklappe

Und es gibt eine Babyklappe, ein Angebot das bereits zweimal von Eltern in Not genutzt wurde – so konnten zwei junge Leben gerettet werden. In der Sektion Pädiatrische Psychosomatik wurden in den vergangenen fünf Jahren 265 Kinder und Jugendliche behandelt.

Eine Erfolgsgeschichte

„Der 5. November 2010 war der Start in eine Erfolgsgeschichte“, sagte Johannes Weindel, Geschäftsführer der Klinikum Friedrichshafen GmbH, anlässlich des fünften Mukiz-Geburtstages und bekannte, dass er stolz darauf sei, „dass Mutter-Kind-Zentrum auf den Weg gebracht zu haben“.

Dass das Mutter-Kind-Zentrum so einzigartig und erfolgreich ist,  sei aber nicht alleine eine Frage der Idee, des Konzeptes oder Architektur des Gebäudes. Es ist „die Mannschaft, die für diesen Erfolg Verantwortung trägt“, wandte sich Weindel an Ärzte, Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Mitarbeiter der Verwaltung.

Das Innenleben sei das Entscheidende und „die Hülle ist nur Beton, das Mutter-Kind-Zentrum das Werk von Menschen“, so Weindel, der sich auch an Dr. Udo Radlow wandte. Bis dieser in den Ruhestand ging und die Leitung der Klinik für Kinder und Jugendliche an Dr. Steffen Kallsen übergab, war er der Ärztliche Leiter der Mukiz und habe es mit seinem Team und dem Team der Frauenklinik mehr als Pionierarbeit geleistet. Seither sei das Mukiz gewachsen, solle und werde weiter gedeihen.

Bald die 1000ste Geburt des Jahres 2015

In wenigen Tagen wird übrigens schon die 1000ste Geburt des Jahres 2015 und vielleicht sogar die die 5000ste insgesamt in das dicke Buch im Kreißsaal eingetragen.

Die Torte zum fünften Geburtstag des Mutter-Kind-Zentrums schnitten gemeinsam an (von links): Klinikums-Geschäftsführer Johannes Weindel, Chefarzt Dr. Steffen Kallsen, Chefarzt i.R. Dr. Udo Radlow (3. von rechts). Bild: Klinikum

Die Torte zum fünften Geburtstag des Mutter-Kind-Zentrums schnitten gemeinsam an (von links): Klinikums-Geschäftsführer Johannes Weindel, Chefarzt Dr. Steffen Kallsen, Chefarzt i.R. Dr. Udo Radlow (3. von rechts). Bild: Klinikum

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