Edith Weber, Zentrumsleiterin der Komfortplus-Station des Klinikums Friedrichshafen, geht in den Ruhestand

Friedrichshafen (MCB) „Wir verabschieden heute ein wirklich prägende Persönlichkeit des Klinikums“, wandte sich Johannes Weindel, Geschäftsführer des Klinikums Friedrichshafen, an „Schwester“ Edith Weber, die nach rund 33 Jahren im Klinikum nun in den Ruhestand gegangen ist.

1972 – als das Erreichen der Volljährigkeit hierzulande nach 18 anstatt 21 Jahre beschlossen – begann Edith Weber im damaligen Städtischen Krankenhaus als Krankenschwester auf der kardiologischen Intensivstation. 1985 begleitete sie ihren Mann Eugen, der seit 2004 Rektor der Manzenbergschule Tettnang ist und dieser Tage auch in den Ruhestand wechselt, in die Niederlande, wohin er als Lehrer abgeordnet worden war. 1994, nach der Rückkehr an den Bodensee, kam Edith Weber zurück in Häfler Krankenhaus und setzte mit der ihr eigenen Dynamik, Kraft und Charme viele kleinere Projekte um.

2008 wurde dann „ihr Baby“, so Johannes Weindel, der Öffentlichkeit vorgestellt: Die neue Komfortplus-Station in der dritten Etage des Klinikums Friedrichshafen startete zunächst mit 28 Betten und einem neuen Team, dass sich unter Leitung von Edith Weber, die sich von Anbeginn in die Planung eingebracht hatte, um die die privat- und zusatzversicherten Patienten aller medizinischen Fachrichtungen in einer hotelähnlichen Atmosphäre pflegerisch versorgten. Erstmals gehörten zum Team auch Servicekräfte, die die Patienten und Pflegekräfte, unterstützten und inzwischen im gesamten Klinikum längst im Einsatz sind. Die Komfort-Station wuchs, innerhalb des Klinikums und des Medizin Campus Bodensee (MCB) und Edith Weber prägte empathisch und eloquent den überaus guten Ruf und das positive Klima auf dieser Station. Mit ihrem Wissen und ihrer Expertise unterstützte sie vor einigen Jahren auch den Aufbau der Komfortplus-Station im MCB-Krankenhaus 14 Nothelfer Weingarten.  

„Das Krankenhaus, egal auf welcher Hierarchie-Ebene, konnte sich immer auf Sie verlassen“, wandte sich Johannes Weindel an Edith Weber und nahm sie auf in den imaginären „Club der zehn bedeutendsten Personen des Medizin Campus Bodensee“.

Edith Weber hinterlässt große Spuren, attestierte auch die kommissarische Pflegedirektorin Evelyn Schneider. „Wir können auf niemanden verzichten“, sagte sie, aber nun sei die jüngere Generation dran, Verantwortung zu übernehmen. „Danke für Ihr Durchhalten auch in schwierigen Zeiten, ihr unermüdliches Engagement das weit über das Normale hinausging und ihre Menschlichkeit“, schloss Evelyn Schneider. „Sie haben uns mit liebevoller und strenger Hand geführt und begleitet und waren das Herz der Komfortplus-Station“ verabschiedete sich das Team von seiner Chefin.  

„In meiner Arbeit sah ich immer einen Sinn, sie hat mich erfüllt“, blickte Edith Weber „dankbar für die Zeit, die hinter mir liegt“ zurück. Vielfach sei sie gefragt worden, wie sie denn nun ohne das Krankenhaus ihren Tag ausfüllen würde. Ideen habe sie viele, verriet Edith Weber und zitierte abschließend Astrid Lindgren „Es gibt kein Verbot für alte Weiber in die  Bäume zu klettern“.

Johannes Weindel, Geschäftsführer des Klinikums Friedrichshafen, nahm Edith Weber bei deren Abschied in den imaginären „Club der zehn bedeutendsten Personen des Medizin Campus Bodensee“ auf. Bild: MCB

Johannes Weindel, Geschäftsführer des Klinikums Friedrichshafen, nahm Edith Weber bei deren Abschied in den imaginären „Club der zehn bedeutendsten Personen des Medizin Campus Bodensee“ auf.

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Edith Weber verabschiedete sich vom Klinikum Friedrichshafen und ihren Gästen persönlich mit einer Rose für jeden. Bild: MCB

Edith Weber verabschiedete sich vom Klinikum Friedrichshafen und ihren Gästen persönlich mit einer Rose für jeden.

Bild: MCB

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