Klinik für Kinder und Jugendliche Friedrichshafen kann auf neues Gerät bei Atemwegserkrankungen setzen

Friedrichshafen (MCB) Nahezu täglich kommen besorgte Eltern mit ihrem Nachwuchs in die Klinik für Kinder und Jugendliche des Klinikum Friedrichshafen. So unterschiedlich wie die kleinen Patienten sind auch Ihre Symptome und Krankheitsbilder, aber „viele Kinder kommen mit Atemwegserkrankungen“, so Chefarzt Dr. Steffen Kallsen. Häufig, erläutert er weiter, gilt es dann abzuklären, ob hinter dem Husten mehr, eventuelle sogar eine „lebenslimitierende Erkrankung wie Mukoviszidose steckt“.

Seit einigen Wochen wird diese Untersuchung in Friedrichshafen nun mit einem hochmodernen Gerät vorgenommen. Der „Chloridanalysator 926 S“ ist ein Schweißtestgerät, sieht ganz unauffällig aus und leistet doch ein kleines Wunder. Es muss weder Blut abgenommen noch eine andere schmerzhafte Diagnostik gemacht werden, was vor allem auch für die kleinen Säuglinge ab dem dritten Lebensmonat und deren Eltern schön ist. Vielmehr wird erst die Schweißproduktion des Kindes angeregt, dann wird die Chloridmenge im gewonnen Schweiß gemessen und deren Höhe gibt sicher Auskunft darüber, ob das Kind an Mukoviszidose erkrankt ist oder nicht.

Schnelle Diagnose der Mukoviszidose

„Das schnelle Ergebnis entlastet in jedem Fall auch die Eltern, ob mit negativem oder positivem Befund“, weiß Dr. Kallsen. Mukoviszidose ist nicht heilbar, aber je früher sie diagnostiziert wird, um so eher kann mit der Therapie begonnen werden.

Gerät gespendet von der Stiftung der Volksbank Friedrichshafen

Der Chefarzt und sein Team freuen sich sehr über das neue 5200 Euro teure Gerät, das schon lange auf der Wunschliste stand und jetzt Dank einer gemeinschaftlichen Finanzierung durch die Stiftung der Volksbank Friedrichshafen, einem Geschäftspartner der Volksbank und der Klinikum Friedrichshafen GmbH möglich wurde.

"Volksbank engagiert sich immer wieder gern"

Das Klinikum und die Volksbank Friedrichshafen sind nicht nur Geschäftspartner sondern haben schon lange weit darüber hinausreichende Verbindung, vor allem dann, wenn es um das Mutter-Kind-Zentrum geht. Ob es das Meerwasseraquarium im Foyer des Mukiz oder den Bauwagen für die Patienten der Sektion Pädiatrische Psychosomatik geht – die Volksbank engagiert sich hier „immer wieder gern“, wie Dirk Bogen, Vorsitzender des Vorstands der Volksbank, bei der Spendenübergabe sagt.

Dank von Klinikdirektor Jochen Wolf

In diesem Fall kam die Volksbank sogar auf das Klinikum zu und zeigte sich einmal mehr als „Partner, der uns nicht nur in wirtschaftlichen Belangen unterstützt“, bedankte sich Jochen Wolf, Klinikdirektor des Klinikums.

Am 11. Juni großes Fest zum fünften Geburtstag

Das Mutter-Kind-Zentrum feiert am 11. Juni von 10 bis 16 Uhr seinen fünften Geburtstag mit einem großen Fest rund um das Mukiz mit vielen Aktionen.

Über den „Chloridanalysator 926 S“ freuen sich gemeinsam Klinikdirektor Jochen Wolf, Dr. Steffen Kallsen, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, und Dirk Bogen, Vorsitzender des Vorstands des Volksbank.

Über den „Chloridanalysator 926 S“ freuen sich gemeinsam Klinikdirektor Jochen Wolf, Dr. Steffen Kallsen, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, und Dirk Bogen, Vorsitzender des Vorstands des Volksbank.

Bild: MCB 

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