Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädische Chirurgie und Endoprothetik Friedrichshafen/Tettnang erhält Zertifikat „Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung“ (EPZ max)

Friedrichshafen (MCB) Wer in der Region Bodensee-Oberschwaben ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk benötigt, hat die allerbesten Adressen direkt vor der Haustür. Das Endoprothetikzentrum Friedrichshafen ist jetzt als „EPZ max“ - wobei „max“ für Maximalversorgung steht - zertifiziert worden.

Die große Erfahrung und die hohe Expertise, die beeindruckende Zahl an erfolgreichen Eingriffen und Revisionseingriffen der Operateure wurden jetzt mit dem begehrten Zertifikat belohnt und „bedeuten noch mehr Sicherheit für unsere Patienten“, freut sich Geschäftsführer Johannes Weindel.

Mit dem Alter steigt das Risiko, dass Gelenke verschleißen, denn die schützende Knorpelschicht schwindet. Ist die Arthrose erst einmal aufgetreten, lässt sie sich nicht mehr heilen. Mit richtiger und regelmäßiger Bewegung kann man aber den Verlauf der Arthrose verzögern. Ist der Knorpel jedoch irgendwann völlig weg, reiben die Knochen direkt aneinander. Schmerzen treten auf und werden mit der Zeit stärker. Die Hüfte verstellt sich allmählich.

Künstliche Hüftgelenke verbessern die Lebensqualität der Patienten deutlich. Die große Mehrzahl der Operierten kann nach einer Genesungsphase wieder schmerzfrei gehen und Sport treiben. In Deutschland werden jährlich mehr als 400 000 künstliche Gelenke implantiert. Das ist eigentlich schon medizinische Routine – dennoch birgt der Eingriff auch Risiken für den Patienten, wobei es im EPZ max Friedrichshafen unterdurchschnittlich wenig Komplikationen gibt. Auch darum ist es wichtig, sich für einen solchen Eingriff an erfahrene Ärzte und eine qualitativ gute Klinik zu wenden.

Eine Hilfe bei der Suche bietet das Zertifizierungssystem Endocert – es stellt hohe Anforderungen an Kliniken: So müssen diese Statistiken über Infektionen und andere Komplikationen führen. Und Chirurgen dürfen in zertifizierten Kliniken nur dann Prothesen eigenverantwortlich einbauen, wenn die Zentrumsleiter mindestens jährlich 100 primäre Operationen vornehmen.

Die Website von Endocert führt alle bundesweit zertifizierten Kliniken auf. Vor kurzem wurde auch die Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädische Chirurgie und Endoprothetik Friedrichshafen/Tettnang des „Medizin Campus Bodensee“ (MCB) als erstes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZ max) am Bodensee zertifiziert.

„Experten überprüften den gesamten Ablauf bei der Implantation von Hüft- und Knieprothesen. Von der detaillierten Prothesenplanung vor der Operation, einer perfekten Operationsabwicklung, über patientenbezogene interdisziplinäre Besprechungen bis hin zur akribischen Dokumentation einer individuellen Therapie“, erklärt Prof. Dr. Eugen Winter, Chefarzt und Zentrumsdirektor der Klinik. Dr. Edmund Weber, Chefarzt in Tettnang und stellvertretener Zentrumsdirektor ergänzt: „Wir alle befassen uns traditionell seit vielen Jahren intensiv mit dem Gelenkersatz an Hüfte und Knie. Wir können Erfahrungen in vielen Tausenden Fällen vorweisen.“

„Die sehr hohe Qualifikation der Teams, zu den neben den beiden „Senior-Hauptoperateuren“ Winter und Weber auch die vier Hauptoperateure Dr. Oliver Staneff, Dr. Günther Tauber, Dr. Siegfried Locher und Dr. Christian Grasselli gehören, kommt nicht zuletzt durch die gemeinsame Zertifizierung als „EPZ max“ zum Ausdruck“, gratuliert Geschäftsführer Johannes Weindel den erfolgreichen Chirurgen aus Friedrichshafen und Tettnang, die seit Juli 2015 zu einer Klinik zusammenwachsen und ausschließlich in Friedrichshafen operieren.

Im vergangen Jahr wurden in Friedrichshafen und Tettnang insgesamt 604 Hüft- und 219 Knie-Endoprothesen implantiert (inklusive Wechsel-Operationen).

Durch die hohen Qualitätsanforderungen an ein solches Zentrum mit der höchsten Versorgungsstufe ist gesichert, dass die Operationen nach den neuesten medizinischen Standards auf höchstem Sicherheitsniveau und in engem Austausch mit dem ERPD (Endoprothetikregister Deutschland) durchgeführt werden.

„Es ist für uns selbstverständlich“, so Prof. Dr. Eugen Winter, „dass ein Kunstgelenk stets als allerletzter Behandlungsschritt in der Arthrose-Therapie zu sehen ist und dass zuerst alle konservativen gelenkerhaltenden Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft werden sollten“.

„Es erfüllt mich als Geschäftsführer mit größtem Stolz, dass wir nun zwei Endoprothetikzentren der Maximalversorgung in unserem Klinikverbund haben“, so Johannes Weindel, Geschäftsführer aller drei Krankenhäuser des „Medizin Campus Bodensee“. Vor weniger als einem halben Jahr wurde das Endoprothetikzentrum am Krankenhaus 14 Nothelfer als EPZ max zertifiziert.

„Unsere beiden Endoprothetikzentren der Maximalversorgung bieten die höchsten Standards in der Region“, so Johannes Weindel. Die Zertifizierung beider „EPZ max“-Zentren in Friedrichshafen und in Weingarten bestätigt, dass diese besonders für Ersteingriffe unterschiedlicher Schwergrade und für sehr anspruchsvolle Behandlungen wie komplizierte Wechseloperationen von künstlichen Gelenken geeignet sind.

Mehr Informationen:

Endoprothetikzentren der Maximalversorgung (EPZ max) Friedrichshafen

 

Gemeinsam freuen sich über die gelungene Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (von links): Chefarzt Dr. Edmund Weber (Klinik Tettnang), Therapiezentrums-Leitung Karin Räppe, Geschäftsführer Johannes Weindel, Oberarzt Dr. Siegried Locher (Klinik Tettnang), Chefarzt Prof. Dr. Eugen Winter (Klinikum Friedrichshafen) und Oberarzt Dr. Oliver Staneff (Klinikum Friedrichshafen). Bild: MCB

Gemeinsam freuen sich über die gelungene Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (von links):

Chefarzt Dr. Edmund Weber (Klinik Tettnang), Therapiezentrums-Leitung Karin Räppe, Geschäftsführer Johannes Weindel, Oberarzt Dr. Siegried Locher (Klinik Tettnang), Chefarzt Prof. Dr. Eugen Winter (Klinikum Friedrichshafen) und Oberarzt Dr. Oliver Staneff (Klinikum Friedrichshafen).

Bild: MCB

Zertifizierung 2016:
EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung

Kontaktdaten

Klinikum Friedrichshafen GmbH
Röntgenstraße 2
88048 Friedrichshafen

Telefon: 07541 96-0
Fax: 07541 96-1185
info @klinikum-fn .de