MCB begrüßt neuen leitenden Arzt in der Radiologie

Friedrichshafen (MCB) Mit einer kleinen Feier begrüßte der Medizin Campus Bodensee jetzt Dr. Dr. Rick de Graaf einen neuen leitenden Arzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin, der neben einer angiologisch-peripheren Kompetenz auch über eine hohe Expertise in der Neuroradiologie verfügt.

„Diese Kombination fehlt uns im Klinikverbund Medizin Campus Bodensee in dieser Disziplin und ist für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung unserer Radiologie von elementarer Bedeutung“, so MCB-Geschäftsführer Johannes Weindel.

Radiologische Doppelspitze auf Zeit geschaffen

Bis zum altersbedingten Ausscheiden von Chefarzt Prof. Dr. Kaare Tesdal wird die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin durch beide Spezialisten geführt und weiterentwickelt. Eine allumfassende ganzheitliche Expertise auf dem Gebiet der Radiologie kann es in Zukunft nicht mehr geben – deshalb war immer klar: „Wenn Prof. Tesdal einmal geht, brauchen wir mindestens zwei für ihn“, so Weindel.

Rick de Graaf ist Spezialist für Neuroradiologie

Rick de Graaf ist Niederländer, Kaare Tesdal Norweger und Mats Wikstöm Schwede – die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin ist jetzt nicht nur noch internationaler geworden, sondern wird auch noch interdisziplinärer agieren. Sichtlich stolz war Johannes Weindel darauf, mit de Graaf einen zukunftsorientierten und innovativen Spezialisten an den MCB geholt zu haben: „Wenn wir nicht die guten, die besten Ärzte haben, kommt auf Dauer kein Patient mehr ins Haus“, so der Geschäftsführer. de Graaf ist in Borger (Niederlanden), studierte an der Universität von Antwerpen (Belgien) Medizin, forschte unter anderem am Albert-Einstein-College of Medicine in New York und schloss er sein Studium  an der Maastrichter Universität ab, wo er ab 2005 als Assistenzarzt in der Radiologie arbeitet und habilitierte (2008). Ab 2010 war de Graaf als interventioneller Radiologe an der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Maastricht tätig.

Kennengelernt in New York

Prof. Dr. Tesdal und Dr. Rick de Graaf haben sich bereits auf einem Kongress in New York kennengelernt und gemeinsam werden der Chefarzt und sein neuer Kollege die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen des MCB pflegen und weiter ausbauen.

Multidisziplinäres Konzept

Rick de Graaf bedankte sich für den einfachen Einstieg in die Klinik und die nette Begrüßung durch die gesamte Abteilung, die seit 18 Jahren von Prof. Tesdal geleitet wird, „sehr gut dasteht und stark ist“. Sein eigenes multidisziplinäres Konzept sei eine Antwort auf die extrem schnelle Entwicklung der Medizin und die Multimorbidität der Patienten. „Deshalb müssen viele Spezialisten aus Medizin und Pflege zusammenarbeiten und den Patienten in den Mittelpunkt stellen“. Die Radiologie werde in den kommenden Jahren immer mehr zum Partner für Gefäßmediziner, Gefäßchirurgen und Neurologen, zeigte sich de Graaf sicher. In absehbarer Zeit werden mit Neuro-Interventionen bei Schlaganfällen im Klinikum Friedrichshafen gestartet und auch das Volksleiden Krampfadern werde man hier mit modernen interventionellen Maßnahmen behandeln. 

Dr. Dr. Rick de Graaf, Prof. Dr. Kaare Tesdal und Johannes Weindel, Geschäftsführer der MCB-Kliniken, bei der Begrüßung des neuen leitenden Arztes der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin. Bild: MCB

Dr. Dr. Rick de Graaf, Prof. Dr. Kaare Tesdal und Johannes Weindel, Geschäftsführer der MCB-Kliniken, bei der Begrüßung des neuen leitenden Arztes der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Nuklearmedizin.

Bild: MCB

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