Neujahrs-Drillinge im Klinikum Friedrichshafen

Friedrichshafen (MCB) Gleich dreifaches Babyglück erreichte Johanna und Dennis Wirdeier aus Ailingen zu Beginn des neuen Jahres im Klinikum Friedrichshafen. Am 1. Januar 2016 um 11.16 Uhr kamen ihre Drillinge Frieda, Emma und Mathilde per Kaiserschnitt zur Welt.

„Wir sind glücklich, dass sich die drei so gut entwickeln und gesund sind“, sagt Johanna Wirdeier und wiegt die kleine Frieda im Arm. Papa Dennis hält Emma und Mathilde schlummert auf dem Arm einer Kinderkrankenschwester der Frühchen-Station des Mutter-Kind-Zentrums (Mukiz). Zufrieden ist auch Dr. Steffen Kallsen, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche: „Jetzt, zwei Wochen nach der Geburt, können wir zuschauen, wie die Kinder jeden Tag reifen.“ Vor allem können die Eltern inzwischen die Kinder auch selbst füttern, wickeln und mit ihnen kuscheln, so oft die Kleinen es wollen. Sechs bis sieben Stunden verbringen sie täglich mit ihnen auf der Frühchen-Station.

„Wir waren erstmal sprachlos“

Erst hieß es, dass Zwillinge unterwegs seien. Perfekt war die Überraschung in der zehnten Schwangerschaftswoche, als das Ultraschallbild eindeutig Drillinge zeigte. „Wir waren erstmal sprachlos“, erinnern sich Johanna und Dennis Wirdeier. Dann krempelten sie gedanklich die Ärmel hoch und stellten sich auf den dreifachen Nachwuchs ein. „Wir zogen von einer Maisonette-Wohnung  in eine größere Wohnung und kauften ein anderes Auto“, erzählt der Vater. Und das Klinikum Friedrichshafen war für die Eltern die erste Wahl bei der Geburt ihrer Kinder. „Vom Kaiserschnitt bis jetzt fühlen wir uns hier sehr gut versorgt.“

Gut versorgt von Anfang an

Betreut wurden die jungen Eltern bereits vor der Geburt im Mukiz. „Ziel ist, dass die Kinder möglichst lange im Mutterleib bleiben. Jeder Tag mehr ist gut für die Entwicklung und um das Risiko zu senken“, erläutert die Perinatologin und Oberärztin Dr. Karin Roth. Am 1. Januar, sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, war es dann so weit. „Die Kinder haben entschieden, dass sie zur Welt kommen wollen“, sagt Dr. Hans-Walter Vollert, Zentrumsdirektor und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die optimale personelle Besetzung machte es möglich, dass alle drei Kinder zur selben Geburtsminute das Licht der Welt erblickten. „Diese spezielle Uhrzeit, die genau zum Datum passt, ist uns erst im Nachhinein bewusst geworden“, so Dr. Vollert.

Im Moment noch im Wärmebettchen

Wann die Drillinge nach Hause können ist noch offen. „Sie müssen selbstständig trinken, eine gute Gewichtszunahme zeigen und die Sauerstoffsättigung im Blut muss stimmen“, erklärt Dr. Kallsen. Auch ihre Körpertemperatur müssen die Kleinen selbstständig halten. Im Moment haben sie noch ein gemeinsames Wärmebettchen, in dem sie nebeneinander schlafen, wachsen und gedeihen. „Zu Hause werden wir in der Anfangszeit Unterstützung von den Großeltern bekommen“, erzählt Johanna Wirdeier, die für ihre Drillinge am liebsten sechs Arme hätte.

In Kürze wird eine weitere Drillingsgeburt erwartet

Nur etwa 0,01 Prozent der Geburten sind spontane Drillingsgeburten. „Spontan heißt ohne künstliche Befruchtung“, so Dr. Kallsen. Im vergangenen Jahr gab es ein Baby-Trio im Klinikum Friedrichshafen. In diesem Jahr wird in Kürze eine zweite Drillingsgeburt erwartet. Insgesamt verzeichnet das Klinikum in der Region überdurchschnittlich viele Mehrlingsgeburten. Wenn irgend möglich kommen sie auf natürlichem Weg zur Welt und nicht automatisch per Kaiserschnitt.

Am 1. Januar um 11.16 Uhr kamen im Klinikum Friedrichshafen Drillinge zur Welt (von links): Oberärztin Dr. Karin Roth, Dr. Steffen Kallsen, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, mit Mathilde, Johanna Wirdeier mit Frieda, Dennis Wirdeier mit Emma und Dr. Hans-Walter Vollert, Zentrumsdirektor und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Bild: MCB

Am 1. Januar um 11.16 Uhr kamen im Klinikum Friedrichshafen Drillinge zur Welt (von links): Oberärztin Dr. Karin Roth, Dr. Steffen Kallsen, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, mit Mathilde, Johanna Wirdeier mit Frieda, Dennis Wirdeier mit Emma und Dr. Hans-Walter Vollert, Zentrumsdirektor und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die Drillinge Frieda, Emma und Mathilde.

Die Drillinge Frieda, Emma und Mathilde.

Bilder: MCB

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