Mehr Sicherheit im OP: Operationsbereich der Klinik Tettnang wird saniert und erweitert

Friedrichshafen/Tettnang (MCB) Insgesamt fließen in den nächsten Jahren 11,8 Millionen Euro in die dringend notwendige Sanierung der Operationssäle der Klinik Tettnang GmbH. Das Land Baden-Württemberg unterstützt diese Maßnahme mit 4,54 Millionen Euro.

Anfang 2017 werden der Umbau und die Erweiterung des OP-Bereichs im 52 Jahre alten Krankenhausgebäude beginnen. „Wir stehen zu unserem Wort und investieren in das Herzstück der Klinik Tettnang“, sagt Geschäftsführer Johannes Weindel. Das medizinische Konzept des kommunalen Klinikverbunds „Medizin Campus Bodensee“ (MCB), das seit dem 1. Juli 2015 umgesetzt wird, gibt nicht nur die Veränderungen im Leistungsspektrum der drei Krankenhäuser in Friedrichshafen, Weingarten und Tettnang vor, sondern war auch Basis für die OP-Sanierungsplanung in Tettnang.

Förderung vom Land

Das Land Baden-Württemberg hatte bereits 2013 die Erweiterung und Sanierung des Funktionsbaus der Klinik Tettnang  in das Jahreskrankenhausbauprogramm aufgenommen, durch den Fusionsprozess wurden die Sanierungspläne dann aber erst einmal auf Eis gelegt, bis nun das medizinische Konzept des „MCB“ vorgelegt wurde.
„Mit der Förderung in Höhe von 4,54 Millionen Euro wird nicht nur der Umbau, sondern natürlich auch unser Klinikverbund gefördert. Das medizinische Konzept dient der Patientenversorgung in der Region und findet erneut Zustimmung sowie Unterstützung durch das Sozialministerium“, sagt Oberbürgermeister Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Friedrichshafen GmbH, nicht ohne Stolz. Das große Vertrauen des Sozialministeriums in die Planungen beruht auch auf dem Wissen, dass die Stadt Friedrichshafen ihren Verpflichtungen nachkommt und die notwendigen Gelder zur Verfügung stellen wird.
Für die Sanierung im Funktionsbau ist ein zweigeschossiger Anbau notwendig.

Neue OP-Säle entstehen, alte werden saniert

Im ersten Obergeschoss entstehen zwei neue OP-Säle mit allen erforderlichen Funktionsräumen und einem Sterilgutlager, die beiden OP-Säle im 2. Obergeschoss werden auf den neuesten Stand gebracht, so dass anschließend vier erstklassige Operationssäle zur Verfügung stehen. Im Erdgeschoss wird die zentrale Notaufnahme neu gestaltet und insgesamt drei Säle für das Ambulante Operationszentrum (AOZ) eingerichtet.

Mehr Sicherheit

„Mit dieser umfangreichen Maßnahme bringen wir die Klinik Tettnang wieder auf den geforderten Standard in Sachen Technik und Hygiene, was noch mehr Sicherheit für unsere Patienten bedeutet“, so Johannes Weindel. Aber auch kurze Wege für Patienten und Mitarbeiter. „Wir freuen uns, dass es nun bald losgeht“, gesteht der Ärztliche Direktor und Chefarzt Dr. Edmund Weber, der als Haus-Projektleiter fungiert.    
 

Geschäftsführer Johannes Weindel und Dr. Edmund Weber, Ärztlicher Direktor der Klinik Tettnang

„Wir freuen uns, dass es nun bald losgeht“ – Geschäftsführer Johannes Weindel (links) und Dr. Edmund Weber, Ärztlicher Direktor der Klinik Tettnang und Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädische Chirurgie und Endoprothetik Tettnang, freuen sich über die Zuschuss-Zusage aus Stuttgart für die Sanierung des Tettnanger OPs. Bild: MCB

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