Sektion der Neurologischen Klinik des Klinikum Friedrichshafen erfolgreich rezertifiziert

Friedrichshafen (kf) „Eine Stadt mit K“ – in großer Runde sitzen die Patienten der Geriatrischen Rehabilitation am Klinikum Friedrichshafen und trainieren neben ihren Arm- und Beinmuskeln auch ihre Koordination und eben auch ein bisschen die grauen Zellen.

Alle Patienten haben ihre Tageskleidung an, keiner ist in Schlafanzug oder Nachthemd unterwegs. „Konstanz“ kommt es von links und „Koblenz“ von rechts… Gruppentherapie für einen Großteil der Patienten, während andere Einzeltherapie haben oder sich schon auf das Kaffeetrinken im großen Speisesaal freuen.

Wer diesen Raum, in dem alle Mahlzeiten eingenommen werden, verlässt und seinen Blick ein bisschen schweifen lässt, sieht sofort die zwei großen gerahmten Urkunden an der Wand gegenüber: Ganz frisch kamen diese jetzt mit Post von der Zertifizierungsgesellschaft LGA, denn das Team der Geriatrische Reha hat die anstehende Rezertifizierung erfolgreich gemeistert.

Ein Zertifikat bestätigte die hohe Qualität in der stationären ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Rehabilitationsbetreuung, in der Diagnostik und Behandlung sowie den Schnittstellen zu den zentralen Einrichtungen des Klinikums. Auf der anderen Urkunde prangt das Qualitätssiegel und darunter steht, dass alle gestellten Anforderungen erfüllt werden. Mehr geht nicht.

Seit elf Jahren ist die Geriatrische Rehabilitation im Klinikum zu Hause und dass das so bleibt, freut vor allem die Mitarbeiter der Sektion Geriatrische Rehabilitation, die zur Neurologischen Klinik gehört. Sie wissen am besten um die Vorzüge, die der Verbleib im Akuthaus mit sich bringt – vor allem aus Sicht der Patienten: Kurze Wege sowie die Interdisziplinarität zwischen den Abteilungen und Berufsgruppen.

477 Patienten wurden 2014 hier in der vierten Etage des Klinikums behandelt, rehabilitiert. Tendenz steigend. 

Die Geriatrische Rehabilitation am Klinikum Friedrichshafen versteht sich als heimatnahe Einrichtung für eine breite Palette von Erkrankungen des älteren Menschen. Rehabilitationen nach akuten Gefäß- oder Kreislauferkrankungen, Frakturen, Gangstörungen, Schlaganfällen, schweren Operationen oder Infekten werden hier behandelt.

Weiterführende Aspekte wie nachlassende geistige Leistungsfähigkeit, psychische Verfassung sowie die individuelle Lebenssituation werden besonders behandelt. Dem multiprofessionellen Team geht es insbesondere um die Mobilisierung der Patienten, das Anheben von Alltagskompetenzen und gegebenenfalls die Unterstützung des häuslichen Umfelds.

Das Team der Geriatrischen Rehabilitation wird auf diesem Bild vertreten durch (von links): Dr. Monika Käppeler, Jutta Gärtner-Sturm (pflegerische Leitung), Johanna Kessler (Ergotherapie), Prof.  Dr. Roman Huber (Chefarzt Neurologische Klinik), Renate Sauter ( Physiotherapie) und Dr. Reinhard Betz. Bild: Klinikum

Das Team der Geriatrischen Rehabilitation wird auf diesem Bild vertreten durch (von links): Dr. Monika Käppeler, Jutta Gärtner-Sturm (pflegerische Leitung), Johanna Kessler (Ergotherapie), Prof.  Dr. Roman Huber (Chefarzt Neurologische Klinik), Renate Sauter ( Physiotherapie) und Dr. Reinhard Betz. Bild: Klinikum

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