Häfler Urologen beteiligen sich an deutschlandweiter Themenwoche „Hodenkrebs“ vom 27. bis 31. März

Friedrichshafen (MCB) Deutschlands Urologen gehen neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit: Mit der Einführung der „Urologischen Themenwochen“ baut die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ihr Engagement in der medizinischen Aufklärung der Bevölkerung erneut aus: Den Anfang macht die Themenwoche Hodenkrebs vom 27. bis 31. März 2017.

Mit zielgruppengerecht aufbereiteten Informationen wollen Urologen männliche Heranwachsende und junge Männer über die Risikofaktoren für Hodenkrebs und die Früherkennung mittels regelmäßiger Selbstuntersuchung aufklären.

Auch junge Männer müssen vorsorgen

 „Männer und gerade junge Männer sind bekanntlich extrem vorsorgescheu und halten sich für unverwundbar. Viele Jungen in der Pubertät haben das Thema Hodentumor verständlicherweise noch gar nicht auf dem Schirm. Dabei stellt Hodenkrebs mit rund 4000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung junger Männer dar“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing. Deshalb gehen die Urologen das Thema jetzt offensiv an: Ab dem 27. März ist die eigens entwickelte Webseite www.hodencheck.de  online, in den darauffolgenden Tagen  gibt es weitere Aktionen und ein Experten-Chat gibt der Zielgruppe am 31. März zwischen 14 und 16 Uhr schließlich Gelegenheit, auf der Homepage der Deutschen Urologen unter www.urologenportal.de eigene Fragen an die Spezialisten zu richten.

Vorstellung täglich zwischen 11 und 12 Uhr auch ohne Anmeldung

„Über diese Themenwoche hinaus sind wir immer auch für unsere jungen Patienten da“, sagt Dr. Claus Fieseler, einer der drei Chefärzte der Klinik für Urologie, Kinderurologie und urologische Onkologie. In der Urologischen Gemeinschaftspraxis Friedrichshafen im Ärztehaus, Röntgenstraße 14,  können sich junge Männer täglich zwischen 11 und 12 Uhr auch ohne Anmeldung vorstellen.  

Alle Informationen, die mit der Urologischen Themenwoche zusammenhängen, bleiben im Netz dauerhaft und jederzeit für die Zielgruppe online verfügbar.

Die zentralen Botschaften lauten:

  • Risikofaktoren sind ein Hodenhochstand in der Kindheit, auch wenn dieser adäquat behandelt wurde sowie
  • eine Hodentumorerkrankung des Bruders oder des Vaters.

Hodenkrebs ist in rund 95 Prozent aller Fälle  heilbar. Zur Früherkennung regelmäßig die Hoden abtasten. Die Therapie beeinflusst weder die Sexualität noch das Lustempfinden. Vor der Behandlung Spermien tiefgefroren konservieren lassen, da Hodenkrebs und dessen Therapie die Fruchtbarkeit gefährden.

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