Klinikum Friedrichshafen nimmt hochmodernes EPU-Labor in Betrieb

Hell und freundlich, viel Platz und vor allem auf neuestem medizinisch-technischem Stand ist das EPU-Labor des Klinikums Friedrichshafen, das jetzt mit der ersten Patientenbehandlung eingeweiht wurde.

Seit Juni 2010 gibt es am Klinikum die Sektion Elektrophysiologie, die von Dr. Hansjörg Bauerle geleitet wird und zur Medizinischen Klinik II gehört. In das neue hochmoderne EPU-Labor (elektrophysiologische Untersuchungen) hat das Klinikum 750 000 Euro investiert, um die Räume in der zweiten Etage umzubauen und den Linksherzkatheter-Messplatz (LHKM) anzuschaffen.

"Damit bietet das Klinikum FN ein in der Region einmaliges technisches Komplettangebot für die Behandlung von Rhythmuspatienten", zeigt sich Prof. Dr. Kaare Tesdal, Ärztlicher Direktor des Klinikums stolz. „Wir können jede Form von Rhythmusstörungen adäquat behandeln“, ergänzt Dr. Hansjörg Bauerle.

Bradykarde Herzrhythmusstörungen (Sinusknotenerkrankung, AV-Blockierungen, Synkopenabklärung) und tachykarde Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern, Vorhofflattern, AV-Knoten-Reentrytachykardien, WPW/LGL Syndrome, atypische atriale Tachykardien, ventrikuläre Tachykardien) gehören zu seinem medizinischen Spektrum.  „"Alles was technisch möglich ist, können wir in unserem neuen Labor bieten.", fasste Dr. Bauerle den nun für alle Patienten zur Verfügung stehenden aktuellen Standard zusammen. Das Know-how Dr. Bauerles reicht künftig aber weit über Friedrichshafen hinaus: Der EPU-Experte wird künftig auch im Landeskrankenhaus Feldkirch Patienten untersuchen und behandeln. Damit wird die Zusammenarbeit zwischen beiden Krankenhäusern, im Rahmen des von der EU-geförderten internationalen Kardiologischen Netzwerks weiter intensiviert.

„Für unsere Patienten und die Mitarbeiter der Medizinischen Klinik II haben wir tolle Bedingungen geschaffen und das EPU-Labor auch technisch hervorragend ausgestattet“, freut sich Klinikums-Geschäftsführer Johannes Weindel. Der technische Fortschritt macht sich bemerkbar: In unserem neuen EPU-Labor wurde die neueste Generation einer Röntgenanlage installiert. „Diese Digitaltechnik ermöglicht eine deutliche geringere Strahlenbelastung für unsere Patienten“, erklärt Dr. Bauerle. Weiterhin bietet das System die Möglichkeit, dank der so genannten „Rotationsangiographie", gestochen scharfe 3-D-Bilder des Herzens direkt während der Untersuchung  und mit dem 3-D Mappingsystem zu kombinieren. Herzrhythmusstörungen können somit noch genauer diagnostiziert und behandelt werden.

„Unter dem Stichwort „Stolperherz“ informierte Dr. Hansjörg Bauerle Interessierte auch schon auf dem IBO-Stand des Klinikums. Wer sich ein Bild von den räumlichen und technischen Gegebenheiten machen will, den LHKM in Augenschein nehmen und viel Wissenswertes zum Thema erfahren möchte, sollte sich schon jetzt folgenden Termin notieren:

Samstag, 23. Juni 2012, 11 Uhr „Patiententag EPU“.

Dr. Hansjörg Bauerle (von rechts) leitet seit 2010 die  Sektion Elektrophysiologie und  präsentiert Klinikums-Geschäftsführer Johannes Weindel und dem Ärztliche Direktor des Klinikums Friedrichshafen Prof. Dr. Kaare Tesdal jetzt die Technik im neuen EPU-Labor.
Dr. Hansjörg Bauerle (von rechts) leitet seit 2010 die Sektion Elektrophysiologie und präsentiert Klinikums-Geschäftsführer Johannes Weindel und dem Ärztliche Direktor des Klinikums Friedrichshafen Prof. Dr. Kaare Tesdal jetzt die Technik im neuen EPU-Labor.
Dr. Nathalie Morel-Köhler und Sektionsleiter Dr. Hansjörg Bauerle können Patienten mit Rhythmusstörungen jetzt im neuen EPU-Labor behandeln.
Dr. Nathalie Morel-Köhler und Sektionsleiter Dr. Hansjörg Bauerle können Patienten mit Rhythmusstörungen jetzt im neuen EPU-Labor behandeln.
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Klinikum Friedrichshafen GmbH
Röntgenstraße 2
88048 Friedrichshafen

Telefon: 07541 96-0
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