Viele Männer machen den Gesundheitscheck

Friedrichshafen (kf)  „…Männer kriegen 'n Herzinfarkt" – singt Herbert Grönemeyer in "Männer" über seine Geschlechtsgenossen. Im Vergleich zu Frauen hinkt deren Lebenserwartung immer noch um Jahre hinterher. Mitentscheidend ist der oft ungünstige Lebensstil, auf den auch Dr. Claus Fieseler, einer der drei Chefärzte der Urologischen Klinik am Samstag bei der Begrüßung zum "4. Tag der Männergesundheit am Klinikum Friedrichshafen" hinwies: "Männer leben weniger gesundheitsbewusst, rauchen und trinken häufiger und verhalten sich riskanter im Straßenverkehr." Und sie gelten unter Medizinern bekanntermaßen als Vorsorgemuffel.

Am "Tag der Männergesundheit" war davon aber nichts zu spüren, das "starke Geschlecht" strömte zahlreich ins Klinikum und hatte nicht nur reges Interesse an den Fachvorträgen, die sich mit männerrelevanten Themen wie Prostatakrebs, Erektionsstörungen und Herzkreislauferkrankungen befassten.

Zahlreiche Besucher nutzten auch das Angebot eines kostenlosen medizinischen Checkups und erhielten danach ihr persönliches Risikoprofil.
Wie wichtig Vorsorgeuntersuchungen sind, betonten sämtliche Referenten. So gebe es beispielsweise bei frühzeitig erkanntem Darmkrebs heutzutage eine Heilungschance von über 90 Prozent. Aber auch in Sachen Ernährung und Bewegung trage jeder für sich und seine Gesundheit Verantwortung. "Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße", gab etwa Dr. Axel Versen zu bedenken und erläuterte die negativen gesundheitlichen Auswirkungen eines "tödlichen Quartetts" aus Diabetes, Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten und erhöhter Harnsäure.

Häufigste Krebserkrankung unter Männern und deshalb natürlich auch ein Schwerpunkt beim "Tag der Männergesundheit": die Entartung der Prostata. Welche Medikamente und Therapien helfen bei einer gutartigen Prostatavergrößerung? Und welche operativen Möglichkeiten gibt es bei der Behandlung von Prostatakrebs? Im Klinikum Friedrichshafen kommt hierbei hochmoderne Technik zum Einsatz. Wie es sich anfühlt, den Operationsroboter "DaVinci" zu bedienen und seine Arme millimetergenau zu steuern, durften Interessierte einmal selbst ausprobieren. Außerdem konnten sich die Besucher im Foyer des Klinikums an den Ständen von Selbsthilfegruppen und Herstellern informieren.

Weitere Informationen: Klinik für Urologie

Operationsroboter „DaVinci“: Dr. Eberhard Köhler, einer der drei Chefärzte der Klinik für Urologie am Häfler Klinikum, steht den Besuchern Rede und Antwort. BildER: Klinikum FN
Operationsroboter „DaVinci“: Dr. Eberhard Köhler, einer der drei Chefärzte der Klinik für Urologie am Häfler Klinikum, steht den Besuchern Rede und Antwort. BildER: Klinikum FN
Wie es sich anfühlt, den Operationsroboter „DaVinci“ zu bedienen durften Interessierte selbst ausprobieren.
Wie es sich anfühlt, den Operationsroboter „DaVinci“ zu bedienen durften Interessierte selbst ausprobieren.
Zahlreiche Besucher nutzten das Angebot eines kostenlosen medizinischen Checkups ...
Zahlreiche Besucher nutzten das Angebot eines kostenlosen medizinischen Checkups ...
... und  erhielten danach ihr persönliches Risikoprofil
... und erhielten danach ihr persönliches Risikoprofil
Kontaktdaten

Klinikum Friedrichshafen GmbH
Röntgenstraße 2
88048 Friedrichshafen

Telefon: 07541 96-0
Fax: 07541 96-1185
info @klinikum-fn .de