„wissen was geht“ im Klinikum Friedrichshafen - Ein Krankenhaus bietet interessante Möglichkeiten für Ausbildung und Studium

Friedrichshafen (kf) Im Rahmen der großen Ferienaktion „wissen was geht!“ der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis informierten sich 40 Schüler und Schülerinnen im Klinikum Friedrichshafen über die Vielzahl der Arbeitsbereiche und die berufliche Perspektive in einem Krankenhaus.

Der Gesundheitsmarkt wächst und braucht geeignetes Personal

Das Berufsbild des Gesundheits- und Krankenpflegers kommt als erstes in den Sinn, wenn man an den Arbeitsplatz „Krankenhaus“ denkt. Aber auch Bereiche wie Verwaltung, Gesundheitswirtschaft, Apotheke und Lagerlogistik wollen personell besetzt sein. „Das Klinikum Friedrichshafen beschäftigt momentan 1160 Mitarbeiter. Und weil die Patientenzahlen kontinuierlich wachsen, ist auch der Bedarf an Mitarbeitern stetig steigend“, erfahren die jungen Besucher von Peter Boemans, der den Bereich Personal und Organisation leitet. Dem kann Johannes Weindel, Geschäftsführer nur beipflichten: „Der Gesundheitsmarkt wächst und braucht Menschen, die anderen Menschen gerne helfen wollen. Und wer dann noch einen krisensicheren Arbeitsplatz sucht, ist in diesem Sektor genau richtig“.

Informationen für Schüler und Schülerinnen

An Informationsständen informieren sich die Schüler und Schülerinnen über die Voraussetzungen, den Alltag oder den Verdienst eines jeden Berufes. Auch Studiengänge in Kooperation mit der Dualen Hochschule und die Möglichkeiten von FSJ und Praktika werden vorgestellt. Was sollte man bedenken, wenn man sich für eine Arbeit in einem Krankenhaus entscheidet? Die Frage beantwortet Jannika Bischoff, die gerade das erste Jahr ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert hat: „Man muss sich überlegen, ob man mit Menschen arbeiten will und kann. Vor Nähe darf man keine Angst haben und natürlich sollte man Interesse am medizinischen Bereich mitbringen.“

Besucher dann auch selbst Hand anlegen

Unter den wachsamen Augen der Auszubildenden dürfen die Besucher dann auch selbst Hand anlegen: Stützstrümpfe anziehen, das Stethoskop handhaben, den sicheren Umgang mit Spritzen kennen lernen. Interessiert schauen die Schüler und Schülerinnen auch in die Zentralsterilisation, wo eigentlich nur das Klinikpersonal Zutritt hat. „Die Ausbildung im operationstechnischen Bereich ist sehr speziell“, erläutert der OP-Manager Winfried Dotterweich, „aber mit den vielen Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Gesundheitsberufen ist in einem Krankenhaus für viele etwas dabei.“ Dann zeigt er, wie man Operationsbesteck wieder keimfrei macht und lässt ein Hüftimplantat von Hand zu Hand gehen. Der Rundgang endet in der Apotheke und den Lagerräumen.

Interessenten bekommen umfassenden Einblick in das Arbeitsfeld „Krankenhaus“

Wie die meisten Teilnehmer hat Katharina Uhr das Angebot genutzt, um einen umfassenden Einblick in das Arbeitsfeld „Krankenhaus“ zu bekommen. „Ich wollte mich einfach mal informieren“, erzählt sie. Im Gegensatz dazu steht für Stefanie Jehle schon seit langem die Entscheidung fest, dass sie Gesundheits- und Krankenpflegerin werden will. „Der Nachmittag hat mich einmal mehr darin bestätigt.“ sagt sie zufrieden in dem Wissen, den Traumberuf gefunden zu haben.

 

  • Im Krankenbett kann Stefanie Jehle selber mit dem Stethoskop ausprobieren, wie sich ihre Pulsfrequenz anhört.
  • Die beiden Schülerinnen Katharina Uhr und Stephanie Bock haben ihre Berufswahl noch nicht getroffen und wollen sich informieren, was das Klinikum Friedrichshafen an Möglichkeiten bietet.
  • Ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin hat Svenja Banholzer (links im Bild) gerade erfolgreich abgeschlossen. Sie zeigt den jungen Besuchern, wie man ein Kind im Inkubator umbettet und was man dabei beachten muss.
  • Das Anziehen von Stützstrümpfen erweist sich als gar nicht so einfach. Die beiden Auszubildenden zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zeigen mit welchen Kniffen es doch gelingt.
  • In den Bereich der Zentralsterilisation kommt sonst nur das Personal. Der OP-Manager Winfried Dotterweich erklärt am Reinigungs- und Desinfektionsgerät, wie der Arbeitsalltag einer Operationstechnischen Assistentin aussehen kann.
  • In den Bereich der Zentralsterilisation kommt sonst nur das Personal. Umso spannender ist es für die Schüler zu sehen, wo das Operationsbesteck gereinigt und desinfiziert wird.
  • Auch Prothesen für Gelenke werden von Operationstechnischen Assistenten vorbereitet und während der Operation an den Chirurgen weitergereicht.
  • Die Gesundheits- und Krankenpflegeschülerin Jannika Bischoff demonstriert (natürlich ohne Einstich) an Luca Schönenberger, was man beim Setzen einer Infusionsnadel beachten muss, ...
  • ... und welche Sicherheitsvorkehrungen für Nadeln gelten.
  • Wie man echte Kamille erkennt und wofür diese eingesetzt wird, das erfahren die Besucher in der klinikeigenen Apotheke.
  • In den großen Regalen im Lager der Apotheke müssen nach einem Kommissionierbeleg die richtigen Medikamente zusammengesucht werden. Dabei kommt es auch auf die Packungsgröße an, wie Stefanie Jehle und Katharina Uhr feststellen müssen.

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