Die Stabilisierungsgruppe

Wer kommt in die Stabilisierungsgruppe?

Die Gruppe richtet sich an Jugendliche in einer Krise, die ihre Lebensfreude verloren haben und gerade unangenehme und quälende Gedanken erleben.

Worum geht es in der Stabilisierungsgruppe?

In der Gruppe stellen wir Strategien und Fertigkeiten zum besseren Umgang mit Krisen und persönlichen Schwierigkeiten vor, die jeder erlernen kann. Dies setzt jedoch den Wunsch nach Veränderung voraus.

Dabei geht es um drei Schritte:

  • Erkennen
  • Akzeptieren
  • Verändern

Der erste Schritt ist das Erkennen und Wahrnehmen von Schwierigkeiten.

Der zweite Schritt ist das Akzeptieren der Realität – es ist, wie es ist. Denn ohne Akzeptanz gibt es keine Veränderung.

Der dritte Schritt lässt die Veränderung möglich werden.

Welche Themenschwerpunkte werden in der Gruppe bearbeitet?

Achtsamkeit – heißt, mit allen Sinnen eine achtsame Haltung für sich und das Leben ins Bewusstsein zu rufen und zu trainieren

Genuss – Genuss steht jedem zu, jeder kann ihn erlangen, Genuss stärkt die Lebensfreude. Er kann außerdem kostenlos sein und sich in kleinen Dingen oder Momenten finden lassen.

Krise – heißt, eine schwere Zeit im Leben zu haben. Der bewusste Umgang mit der eigenen Krise ermöglicht nicht nur ein besseres Durchstehen, sondern auch gezielt Notfallstrategien zur besseren Stabilisierung anzuwenden.

Stress – heißt normaler Alltag, tägliches Leben. Zu viel Stress kann krank machen und die Lebensfreude rauben. Hier das Erlernen entsprechender Bewältigungstechniken und ein bewusster Umgang mit Stress ist sehr wichtig

Radikale Akzeptanz der Realität– heißt, Tatsachen anzunehmen und nicht gegen etwas anzukämpfen, was man nicht ändern kann. Es bedeutet nicht, die krisenhaften und schmerzhaften Dinge seines Lebens gut zu heißen.

Den goldenen Mittelweg gehen – heißt, sich mit der eigenen inneren Haltung und Sichtweise zu beschäftigen. Sich selbst, andere und das Leben einseitig zu bewerten und sich in seinen Gedanken festzulegen kann zu Verständnislosigkeit und Intoleranz führen und verhindert Freiräume, die für eine gewünschte Veränderung notwendig sind. Es gibt nicht die eine, absolute Wahrheit. Es empfiehlt sich, vom Entweder-oder-Denken zum Sowohl-als-auch-Denken zu gelangen.

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